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Der folgende Text ist eine Mitteilung des BMU-Förderprogramms „Energetische Biomassenutzung“ vom 7.11.2012.

Auf der Konferenz „Energetische Biomassenutzung – Neue Technologien & Konzepte für die Bioenergie der Zukunft“ (Download der Vorträge), die am 05. und 06. November 2012 in Berlin stattfand, wurden drei Neuerscheinungen aus der Schriftenreihe des BMU-Förderprogramms vorgestellt.

Die konsequente Steigerung der Energieeffizienz und der Ausbau der Erneuerbaren Energien sind das bestimmende Thema der Energiewende. Es ist erklärtes Ziel der Politik, stärker bedarfsgerecht Strom zu erzeugen und Systemdienstleistungen für die Netz- und Versorgungssicherheit anzubieten. Genau diese Leistungen können durch einen intelligenten Einsatz der Bioenergie erbracht werden. Daher sind Konzepte und Verfahren, wie sie im BMU-Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung“ entwickelt wurden, von zentraler Bedeutung für eine Optimierung und den Ausbau einer nachhaltigen Energieversorgung aus Biomasse. Drei neue Publikationen der Schriftenreihe des BMU-Förderprogramms stellen innovative Ansätze zur Verwertung von biogenen Reststoffen vor und zeigen Möglichkeiten auf, durch optimierte Verfahren, Emissionen einzusparen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Wissenstransfer und der Netzwerkbildung, mittels denen die energetische Nutzung von Biomasse auch in Osteuropa bekannt gemacht und etabliert werden soll:

Innovative Konzepte für die energetische Nutzung von biogenen Reststoffen

Schriftenreihe 05

Neben künftigen Herausforderungen für den Beitrag von Biomasse zur Energiewende stehen in diesem ersten Ergebnisband des Förderprogramms vor allem konkrete praxisnahe Umsetzungsbeispiele im Mittelpunkt. Biogenen Abfällen und Reststoffen kommt aufgrund ihrer ökologischen Vorteile und ihres großen regionalen Wertschöpfungspotenzials in allen Beiträgen besondere Aufmerksamkeit zu. Durch das systematische und effiziente Verfügbarmachen vorhandener Reststoffe sowie ihr breites Einsatzspektrum (Technologievielfalt) können erhebliche Bioenergiemengen erschlossen werden. Unter Berücksichtigung einer nachhaltigen Rohstoffversorgung in Deutschland bietet der Sammelband Beiträge zum Strohpotenzial sowie zur Machbarkeit einer Strohverbrennungsanlage. Präsentiert werden Basisinformationen zur Biokraftstoffherstellung und -nutzung sowie zu damit verbundenen Akzeptanzfragen. Darüber hinaus spannt sich der thematische Bogen weiter von der Erarbeitung von Konzepten für emissionsmindernde Kleinfeuerungsanlagen oder dezentrale Mikro-Biogasnetze bis hin zur Konzeptionierung einer dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung in einer stationären Wirbelschichtvergasung. Ferner konnte die technische und wirtschaftliche Machbarkeit einer innovativen Holzvergasungsanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung und Nachwärmeversorgung für einen ländlich geprägten Raum grundsätzlich nachgewiesen werden.

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Brückenschlag nach Osteuropa – Biomassepotenziale und -nutzungsoptionen in Russland, Weißrussland und der Ukraine

Schriftenreihe 06

Osteuropa bietet umfangreiche und bisher nicht erschlossene Biomassepotenziale. Diese Potenziale können aber zukünftig eine erhebliche Rolle spielen. Auch die Möglichkeit Biomethan zu produzieren und als Erdgassubstitut über die existierende Infrastruktur nach Westeuropa zu exportieren, wird in diesem Sammelband beleuchtet. Vier Vorhaben im BMU-Förderprogramm stellen die Ergebnisse ihrer Netzwerk-Tätigkeit vor und können auf fruchtbringende Kooperationen in Russland, Weißrussland und der Ukraine blicken. Als Ergebnis konnte z.B. das wissenschaftliche Netzwerk SOJUS Bioenergie ins Leben gerufen werden. 1. Wissenstransfer zur Errichtung und den Betrieb von Anlagen zur Nutzung biogener Reststoffe in Kazan (Tatarstan/Russland) 2. Aufbau von Bioenergienetzwerken in den russischen Regionen Kaluga, Orel, Nishni Novgorod und der Republik Tatarstan 3. Entwurf einer nachhaltigen europäischen Biomethanstrategie 4. Aufbau des Netzwerks SOJUS Bioenergie.

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Methoden zur Bestimmung von analytischen und prozessbeschreibenden Parametern im Biogasbereich

Schriftenreihe 07

Derzeit sind in Deutschland über 7.000 Biogasanlagen in Betrieb. Trotz dieser beachtlichen Dimension ist festzustellen, dass sich die Analytik und die wissenschaftlichen Methoden in vielen Bereichen mit den neuen Anforderungen, die sich aus den sehr speziellen Eigenschaften der Substrate und der technischen Umsetzung der Verfahren im Biogasbereich ergeben, zunehmend ausdifferenzieren. Die Folge ist, dass eine Vielzahl von Methoden verwendet werden, die einen sinnvollen Vergleich von Forschungsergebnissen oft unmöglich machen. In der vorliegenden Messmethodensammlung Biogas, die aus einem gemeinsamen Dialog der Förderprogrammsteilnehmer entstanden ist, wurden relevante Methoden übersichtsartig zusammengestellt. Sie bietet erstmalig die Gelegenheit, die eingesetzten Methoden abzubilden und Vergleiche hinsichtlich der Eignung für spezielle Anwendungen innerhalb des Biogasbereichs anzustellen. Mit der Fortschreibung des Förderprogramms kommen weiterhin neue methodische Ansätze hinzu, die die Messmethodensammlung weiterentwickeln werden.

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Kontakt

Die Bände 5, 6 und 7 der Schriftereihe können beim Förderprogramm Energetische Biomassenutzung bestellt werden.

Ansprechpartner des DBFZ sind:

Diana Pfeiffer – Projektkoordinatorin Torgauer Straße 116, 04347 Leipzig Telefon: +49 341 2434-554 E-Mail: diana.pfeiffer@dbfz.de

Angela Gröber – Öffentlichkeitsarbeit/Publikationen Telefon: +49 341 2434-457 E-Mail: angela.groeber@dbfz.de