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Befürworter und Ablehner der Bioenergie diskutieren seit mehr als 10 Jahren sehr heiß über die energetische Biomasse-Nutzung. Teilweise gibt es Fortschritte (siehe Nachhaltigkeitszertifizierung) an anderer Stelle scheint die gesellschaftliche Debatte über die Nutzung der Bioenergie etwas festgefahren. Die Buch-Neuerscheinung „Energie aus Biomasse – ein ethisches Diskussionsmodell“ lässt das vergangene Jahrzehnt Revue passieren und nimmt die Pro-und-Contra-Argumente auf, die vor allem rund um die Biokraftstoff-Debatte entstanden sind.

Das Buch sucht nach Ursachen und Lösungen für die vorliegenden ethischen Konflikte. So liegen die Gründe für die emotionalen Streitgespräche zu den Tank-oder-Teller-Konflikten häufig tiefer als wir glauben. Eine spannende gedankliche Reise in die Geschichte und Zukunft der Bioenergie.

Schon in einem früheren Artikel bin ich auf die ethische Diskussion eingegangen, die gemeinsam mit der modernen Nutzung von Biomasse entstanden ist. Für diesen Artikel war das Interview von Christian Dürnberger, einem der Autoren des Buches, die Grundlage. Wer die ethische Dimension der Biomasse-Nutzung tiefer verstehen und etwas Klarheit in die teilweise sehr konfuse Diskussion bringen möchte, dem sei die Lektüre des Buches „Energie aus Biomasse – ein ethisches Diskussionsmodell“ wärmstens empfohlen. Bilden Sie sich eine eigene Meinung und helfen Sie dabei die Debatte um die Bioenergie voranzubringen.

Hier eine kleine Zusammenfassung des Autoren-Teams (Michael Zichy, Christian Dürnberger, Beate Formowitz, Anne Uhl) über den Inhalt und den Aufbau des neuen Buches zum Thema Biomasse, welches am 30. Juni 2011 im Vieweg+Teubner Verlag erschienen ist.