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Neben der Lockerung der Abhängigkeit vom fossilen Erdöl ist der Beitrag zum Klimaschutz einer der wichtigsten Gründe, warum Staaten auf den Einsatz von Biokraftstoffen setzen. Genau wegen ihrer Klimabilanz stehen allerdings vor allem die erste Generation von Biodiesel und Bioethanol auch in der Kritik. Nach den Ansetzen einiger Studien (beispielsweise der IFPRI-Studie) soll die Klimabilanz der Biokraftstoffe nicht so klimaneutral ausfallen, wie anfänglich angenommen. Dabei sehen die Kritiker in der fehlenden Berücksichtigung der indirekten Landnutzungsänderungen (ILUC) einen wesentlichen Schwachpunkt bei der Bewertung von Biokraftstoffen.  Das Thema ILUC ist jedoch sehr komplex und blendet leider auch viele Punkte aus, welche die indirekten Landnutzungänderungen von fossilen Energieträgern betreffen.

Grafik zur Klimabilanz und den THG-Emissionen von Biokraftstoffen

Die folgende Grafik zeigt eine Übersicht von Klimabilanzen und THG-Emissionen, welche für die verschiedenen Typen von Biokraftstoffen veranschlagt werden. Dabei wird für die Berechnung der Klimabilanz sowohl der Anbau, der Transport und auch die Verarbeitung der Biokraftstoffe berücksichtigt. Die Grafik zeigt außerdem die geforderten THG-Einsparungen, welche die Biokraftstoffe in Europa bis 2017 und 2018 erfüllen müssen, damit sie unter dem Label „Biokraftstoff“ abgerechnet werden können.

Grafik zeigt Klimabilanz THG-Werte und Emissionen von Biokraftstoffen