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Die Biomasse-Forschung ist weiterhin auf einem guten Weg in Deutschland, was auch an weiteren Neugründungen von Forschungsinstituten  zu erkennen ist. Nachdem im vergangenen Jahr das Deutsche Biomasse Forschungszentrum in Leipzig (DBFZ) gegründet wurde, wurde heute der Bau eines weiteren Forschungszentrums für Biomasse-Forschung in Leuna beschlossen.

Die Kernkompetenzen des neuen Instituts am Chemiestandort Leuna werden in Fragestellungen rund um die energetische Nutzung von Biomasse liegen. Dabei werden vor allem die strukturellen Anpassungen im Focus stehen, welche bei einer Energiewirtschaft auftritt, die den Wandel von fossilen Energieträgern zu nachwachsenden Rohstoffen anstrebt. 50 Millionen Euro sollen in den nächsten Jahren in Bau und Forschungsbetrieb des Instituts fließen, welches Ende 2010 seine Arbeit aufnehmen wird.

Mit dem neuen Institut wird es ein weiteres großes Forschungseinrichtungen geben, das sich neben den Lehrstühlen der Universitäten mit Fragen der Biomasse-Forschung beschäftigt. Eine Auswahl weiterer großer Einrichtungen, welche die stofflichen und energetischen Potentiale der Biomasse untersuchen sind:

1. Deutsche Biomasse Forschungszentrum Leipzig (DBFZ)

2. Agrartechnisches Institut Potsdam-Bornim (ATB), Leibniz-Institut

3. Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT), Oberhausen

4. Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (Zalf), Müncheberg

5. Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Konkurrenz belebt das Geschäft und kann auch auf der Ebene der Forschung zu einem größeren Ansporn führen. In der Zusammenarbeit und dem inhaltlichen Austausch zwischen den Instituten aus unterschiedlichen Regionen und mit verschiedenen Schwerpunkte ist als wichtigster Vorteil einer großen Anzahl von Biomasse-Forschunginstituten zu sehen.