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Im Sommer diesen Jahres wurde in Berlin der BioökonomieRat gegründet. Die Agenda des Rates konzentriert sich mit Beiträgen zum Klimaschutz, der Verbesserung der Welternährung und der Energieversorgung auf einige der großen Probleme unserer Zeit. Sein Wirkungsspektrum für Lösungsbeiträge dieser Probleme ist an der Schnittstelle zwischen Politik und Forschung (Innovationspolitik) angelegt.

Er berät die Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) und für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in Kernfragen der Bioökonomie. Das Themenfeld vereint Branchen im Bereich der Nahrungsmittelproduktion und Energieversorgung und zählt zu den herausragenden Wirtschaftszweigen Deutschlands und der europäischen Union (22 Millionen Beschäftigte europaweit). Der Rat sieht es als seine Aufgabe die Branchen der Bioökonomie zu vertreten und ihr Potentiale zu stärken. Konkret sollen Reformen der teilweise veralteten Forschungslandschaften erarbeitet werden und so effektivere Strukturen geschaffen werden, bei denen Fördergelder nachhaltiger und interdisziplinärer zum Einsatz kommen. Durch eine verbesserte und internationalere Kommunikation soll außerdem die Flexibilität und Zusammenarbeit im Innovationssektor erleichtert werden.

Nach der zweiten Sitzung wurde die Berufung des Rates schon als Erfolg gewürdigt, da er mit vielen praktischen Vorschlägen und Handlungen direkt Einfluss genommen habe. Wissenschaftlern und Unternehmern im Bereich der Biomasse-Nutzung ermöglicht der BioökonomieRat eine direktere und gebündeltere Vertretung ihrer Interessen auf Bundesebene.

Ich persönlich hoffe, dass der BioökonomieRat dabei hilft, die Lücke zwischen Förderpolitik, Forschung und mittelständischen Unternehmen im Bereich der stofflichen und energetischen Biomasse-Nutzung weiter zu verringern.