EU-Norm für Pellets verabschiedet

Auf nationaler Ebene soll bis zum Jahr 2020 die gesamte Wärmeversorgung aus 20% regenerativen Energien gesichert werden. Der Wert von 20 Prozent  ist nicht nur leicht zu merken, sondern er ist auch ziemlich ambitioniert. Der Preis für Heizöl und somit die privaten Kosten für Wärme auf Heizölbasis unterliegen starken Schwankungen und sind schwer kalkulierbar. Eine sichere Planbarkeit für die Pelletproduzenten und die Ofenhersteller herzustellen ist schwierig. Um die Klimaschutzziele bis 2020 zu erreichen, plädierte der Deutschen Energieholz- und Pelletverband (DEPV e.V.) deshalb diese Woche auch für gesicherte politische Rahmenbedingungen. Die Branche stellt zur Zeit 8.000 Arbeitsplätze zur Verfügung und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 1.2 Milliarden Euro.

Auf europäischer Ebene wurde für einen flexibleren Handel nun eine neue Norm (Europäische Pelletnorm) eingeführt. Die Pellets werden danach einer von 3 möglichen Qualitätsstufen (A1, A2 und B) zugewiesen, welche an die verschiedenen Nutzungsformen (Haushalte, Industrie) angepasst wurden. Hauptsächlich der Aschegehalt unterscheidet sich bei den verschiedenen Pelletarten und schwankt um 1%. Durch diese Vereinfachung wird der internationale Handel erleichtert und dem Verbraucher mehr Transparenz ermöglicht.

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Ron "BiomassMuse" Kirchner ist Umweltingenieur, Fachjournalist und WebDesigner. Eine für BiomassMuse nützliche Mischung, da diese einen unabhängigen Schreibstil unterstützt. Aus der Hauptstadt schreibt er über den Einsatz der gasförmigen, flüssigen und festen Bioenergie im Strom-, Wärme- und Kraftstoffmarkt. Außerdem engagiert er sich gemeinsam mit anderen Energiebloggern für das Gelingen einer bürgernahen und ganzheitlichen Energiewende.

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