Totgesagte leben länger: Biosprit avanciert zum Vorbild für Nachhaltigkeit

Biosprit steht nicht nur für den Vertreter der Bioenergie-Gemeinschaft der sich für die Energiewende im Kraftstoffmarkt engagiert, sondern gleichzeitig auch für den am schärfsten kritisierten regenerativen Energieträger überhaupt. In den vergangenen 3 Jahren gingen in den Medien regelmäßige Shitstorm-Salven über den Biosprit-Befürwortern nieder, welche die Branche bis an die Grundsatzfragen ihres eigenen Existenzrechts geführt haben. Die aufgezwungene Katharsis und Beschäftigung mit der eigenen dunklen Seite hat die Biosprit-Branche nachhaltig verändert. Es freut mich, dass ich nach langer Zeit endlich mal wieder über Biosprit als ausgeschriebenes Vorbild berichten kann. Biosprit wird dank der politischen, technischen und rechtlichen Entwicklungen zu einem Vorbild

Pflanzenöl unterstützt den europäischen Patienten beim harten Entzug vom Erdöl

Erdöl ist der zentrale Treib- und Baustoff auf den wir uns seit Jahrzehnten in der westlichen Welt verlassen. Daran ist erstmal nichts verkehrt. Die kreative Nutzung von Ressourcen und Werkzeugen ist eines unserer menschlichen Talente. Aber wie die Erfahrung zeigt, bringt eine erdölbasierte Wirtschaft nicht nur Licht, sondern auch jede Menge Schatten mit sich. Die zwei Seiten einer Medaille oder the dark side of the moon sind beliebte Bilder für diesen natürlichen Konflikt. Das Problematischste an der beliebten Ressource Erdöl ist aber zunehmend, dass sie endlich ist. Für uns, die täglich die Vorzüge einer mit Erdöl betriebenen Wirtschaft genießen, ist die ENDLICHKEIT des Erdöls

Brauchen wir noch Biosprit, wenn wir auf Elektromobilität setzen?

Vielen Dank an Berhard Ahlers für diesen spannenden Artikel, der die beiden wichtigsten Alternativen für eine Energiewende im Kraftstoffmarkt untersucht. Die Energiewende und die erneuerbare Energie sind zu einem festen Bestandteil unserer Weltanschauung geworden. Der Anteil der regenerativen Stromerzeugung hat letztes Jahr die 20-Prozent-Marke überschritten und wird weiter ausgebaut. Die Elektromobilität genießt hierzulande eine beispiellose öffentliche Präsenz. Für Forschung, Entwicklung, Bau und Markteinführung wurden Milliarden aus Bundesmitteln zur Verfügung gestellt. Die Elektromobilität ist umweltfreundlich, hält unsere Städte sauber und wird uns in ein neues Zeitalter der Antriebstechnologie führen. Wenn wir der Werbung glauben schenken, steht der Wechsel vom umweltschädlichen Verbrennungsmotor hin zum

MKS 2013: Mobilitäts und Kraftstoffstrategie gibt der Bioenergie Raum

Die MKS 2013 (Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie) der Bundesregierung wurde von vielen Bioenergie-Akteuren lange erwartet. Immerhin geht es um einen der wichtigsten und vielversprechendsten Absatzmärkte für die Bioenergie: den Kraftstoffmarkt. Nach einem Jahr hat das Bundeskabinett am 12. Juni das Strategiepapier beschlossen, welches von 300 Akteuren in 20 Arbeitstreffen entwickelt wurde. Inhalte der MKS 2013 bezüglich der Bioenergie und Reaktionen der Branche werden in diesem Artikel vorgestellt. Die wiederkehrende Geschichte von David und Goliath Zuerst einige Worte zur Ausgangssituation für alle Leser, die wenig in die Biokraftstoff-Debatte involviert sind. Vor allem die flüssigen Bioenergieträger werden von ihrem stark angeschlagenen Image geplagt (Stichworte: Welthunger, Palmöl, ILUC)

Einführung von Antidumping-Zöllen für Biokraftstoff-Importe in die EU

Der Import und Verkauf von Technologien aus China in Deutschland ist für die hiesigen Hersteller von Solaranlagen eine zunehmend existentielle Sorge. Häufig werden die Photovoltaikmodule vom chinesischen Staat stark subventioniert und können deshalb noch unter Herstellungskosten (Dumping) in Europa verkauft werden. Für die europäischen Hersteller bedeutet das ein Preiswettkampf der nicht gewonnen werden kann. Auch in der Bioenergie-Branche gibt es Konflikte beim Import von Waren. Allerdings liegen die Handelskonflikte hier nicht auf dem Import von Technologien, sondern entsprechend dem Wesen der Bioenergie im Import von Agrarrohstoffen (Biomasse) oder fertigen Bioenergieträgern (Biodiesel und Bioethanol). Eine Entscheidung der EU-Kommission vom 27.Mai zur Einführung von