Kreative Auszeit

Inspiration kann man nicht aufdrehen wie einen Wasserhahn. Deshalb nimmt BiomassMuse eine kreative Auszeit. Alles Gute für alle Bioenergie-Akteure und Leser von BiomassMuse!

BioÖkonomie: Im Auge von Wissenschaft und Forschung

Braucht die BioÖkonomie die Wissenschaft? Sehr kritisch und fast schon zynisch betrachtet sind Wissenschaftler der Teil unserer Mitbürger, die in einem elitären Elfenbeinturm fern ab der Realität Gedanken-Schach spielen, uns mit Zukunftsängsten versorgen und mit ihren Instituten und Experimenten jährlich rund 4.5 Mrd. Euro (2011) an Steuergelder (1.3 % des Staatshaushalts) verpulvern. Ich erinnere mich noch gut an die Veröffentlichung der Bioenergie-Studie der Leopoldina im Sommer 2012. Eine Studie, die sich wie eine überhebliche und so gar nicht objektive Abrechnung mit den biogenen Energieträgern liest. Eine einseitige und äußerst medienwirksame Anti-Bioenergie-Kampagne, mit deren Echo (Akzeptanzprobleme) die Branche noch heute zu

Die Politik zur BioÖkonomie in Deutschland in 4 Akten

In der momentan auf BiomassMuse laufenden Artikelreihe zur BioÖkonomie wurde bereits ein Blick auf die Ursprünge der BioÖkonomie und die Potentiale der BioÖkonomie geworfen. Der Start einer Biomasse-Diät wurde als vielversprechende Möglichkeit vorgestellt, um einen schnellen, aber sanften Entzug vom Erdöl einzuläuten. Eine unbequeme Periode des Erdöl-Fastens wird vor allem für Deutschland ein immer wahrscheinlicheres Zukunftsszenario um die stattfindende Rohstoff- und Energiewende zu bewältigen. Deshalb setzt auch die Politik auf verschiedene Programme, um den Aufbau der BioÖkonomie aktiv zu fördern. In diesem weiteren Artikel zur biobasierten Kreislaufwirtschaft lassen wir die Grundlagen vorerst hinter uns und werfen einen Blick auf die

Der Schmelztiegel der BioÖkonomie

Auch wenn DIE WELT erst kürzlich berichtet hat, dass Angela Merkels Wahlbezirk auf Erdöl schwimmt, ändert dieser Fund nur wenig an der Tatsache, dass Deutschland weiterhin über keine nennenswerten Erdölvorkommen verfügt. Schätzungen gehen davon aus, dass aus den neuen Erdöl-Lagerstätten in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg maximal 40 Millionen Barrel Erdöl auf konventionelle Art gefördert werden können. Hört sich erstmal viel an. Wenn man diese Menge aber dem deutschen Tagesverbrauch von knapp 3 Millionen Barrel Erdöl gegenüberstellt, muss man enttäuscht feststellen, dass die neuen Schätze nur knapp 2 Wochen unseren Hunger nach Erdöl stillen können. Obwohl Deutschland über keine relevanten Förderstätten für