veröffentlicht am 25.07.2010 von Ron Kirchner
“Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht” lautet ein afrikanisches Sprichwort. Auch wenn “die Geduld” nicht unbedingt zu den preußischen Tugenden zählt, hat doch Geduld und Beharrlichkeit dabei geholfen, dass das Marktanreizprogramm für regenerative Wärme nun doch weiter fortgesetzt wird. Dass für politische Entwicklungen in der Regel ein langer (manchmal zu langer) Atem benötigt wird, gilt besonders für die regenerative Energiewirtschaft, welche sich aus der (kurzfristigen) ökonomischen Perspektive betrachtet häufig noch nicht auf Augenhöhe mit den fossilen Energieträgern bewegt. Über die Probleme die durch abrupte Kürzung von politischer Unterstützung für ganze Wirtschaftszweige entstehen können, können z.B. die Hersteller von Biokraftstoffen ein melancholisches bis wütendes Lied singen. Für den Fall der Biowärme gibt es dafür im Moment einen Grund zum Feiern! weiterlesen... (466 words)
veröffentlicht am 18.07.2010 von Ron Kirchner
Europa geht weiterhin einen scharfen Weg zur Eindämmung der illegalen Holzeinschläge, bzw. der Importe dieser Hölzer in die EU. Gerade den grünen NGO’s sind die politischen Ziele und Maßnahmen (dazu noch auf europäischer Ebene) zur Verbesserung der Umweltstandards meist zu zäh und sie drängen häufig auf ein schnelleres und konsequenteres Vorgehen. Den deutlichen Ankündigungen des europäischen Entwicklungskommissars Andris Piebalgs in Bezug auf den Umgang mit illegalen Holzimporten konnten aber auch die grünen Interessengruppen weitgehend geschlossen zustimmen. weiterlesen... (454 words)
veröffentlicht am 11.07.2010 von Ron Kirchner
25 Regionen wurden dieses Jahr ausgewählt und können sich bei 210 angetretenen Kandidaten zu den glücklichen Gewinnern der Ausschreibung “Bioenergie-Regionen” zählen. Der Wettbewerb zur Förderung der Bioenergie in Deutschland auf kommunaler Ebene wurde vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veranstaltet und wird von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) betreut. Die Gewinnerregionen werden mit 400.000 € in der ersten Stufe gefördert, welche als Unterstützung zum weiteren Ausbau der Bioenergie-Region genutzt werden können. weiterlesen... (741 words, 2 images)
veröffentlicht am 04.07.2010 von Ron Kirchner
Es gibt viele Ansätze die fossile Energiewirtschaft in eine andere Richtung zu bewegen. Der moderne Einsatz von regenerativen Energiequellen wie Biomasse, direkter Sonnenenergie oder Windenergie ist eine dieser Möglichkeiten, welche viel Platz für Kreativität und gesellschaftliche Visionen läßt. Aber auch die regenerativen Energien treten mit zunehmend effizienteren Technologien und wachsendem Marktanteil in einen stärkeren Wettbewerb untereinander um freie Anlagenstandorte, Kunden und gesellschaftliche Akzeptanz. Dieses offensive Werben von Energieträgern und –technologien in Deutschland ist ungewohnt, aber in meinen Augen auch sehr nützlich und führt zur Erhöhung der Innovationsgeschwindigkeit der ganzen Branche und verhindert das vorzeitige Ausruhen auf dem schon Erreichten. Wie gut ist die Bioenergie beim diesem Werben um Aufmerksamkeit und Akzeptanz aufgestellt? weiterlesen... (795 words, 2 images)
veröffentlicht am 13.06.2010 von Ron Kirchner
Biomasse bildet den Rohstoff für einige sehr lebendige Märkte wie beispielsweise den um Biogas, Biokraftstoffe, Biokunststoffe, die Märkte der Lebensmittelindustrie oder die der Holzindustrie. Wie bei den meisten schnell wachsenden Märkten oder Produkten sammeln sich auch bei den Diskussionen um die moralisch, wirtschaftlich oder ökologisch beste Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen viele Emotionen auf und führen dazu, dass nach Optimierungsmöglichkeiten gesucht wird. Die vorhandenen Probleme der Biomasse-Nutzung besser in den Griff zu bekommen und die Entfaltung ihrer Stärken zu begünstigen ist auch das Ziel der Einführung von Zertifizierungssystemen für nachhaltige Biomasse. Über die aktuelle Entwicklung auf diesem Gebiet möchte ich heute kurz informieren. weiterlesen... (501 words, 2 images)
veröffentlicht am 06.06.2010 von Ron Kirchner
Eine positive betriebswirtschaftliche Bilanz hängt bei der vergleichsweise arbeitsintensiven Bioenergie (im Vergleich zu Wind- und Solarenergie) vor allem von einer effizienten und komplette Umwandlung der Inputstoffe in Energie ab. Über die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet bedeutet das z.B. für Biogasanlagen, dass für den wirtschaftlichen Erfolg viele gute Entscheidungen getroffen werden müssen. Die Auswahl der richtigen Sorte, der ertragreiche Anbau, eine stabile Vergärung, eine effiziente Verstromung und sichere Abnahmeverträge für die anfallende Wärme sind 5 komplexe Themengebiete, welche bei der Installation und dem Betrieb der eigenen Anlage in Betracht gezogen werden können. Eine Rechnung mit vielen Variablen, die viel Kopfzerbrechen, aber auch Spaß machen kann. weiterlesen... (783 words, 2 images)
veröffentlicht am 30.05.2010 von Ron Kirchner
Heute möchte ich ein interessantes Projekt des Blogs für Nachwachsende Rohstoffe vorstellen. Seit mittlerweile 3 Monaten vergibt die Redaktion der Internetseite eine Auszeichnung der besonderen Art. So verleiht sie jeden Monat eine Auszeichnung für das “Nawaro-Produkts des Monats”. weiterlesen... (321 words)
veröffentlicht am 16.05.2010 von Ron Kirchner
Biogasanlagen müssen sich mittelfristig auch ohne Einspeisevergütung (EEG) ökonomisch rechnen. Je eher das geschieht, desto besser für diese Sparte der Bioenergie. Einen weiteren Schritt zum Erreichen dieses Ziels bildet das innovative Verfahren der Scheffer-Anlage, welches verschiedene bioenergetische Nutzungsvarianten miteinander kombiniert und eine deutlich effizientere Verwendung der Biomasse ermöglicht. weiterlesen... (561 words, 2 images)
veröffentlicht am 09.05.2010 von Ron Kirchner
Seit dem Jahr 2006 wird jedes Jahr der European Inventor Award (EPA) vom Europäischen Patentamt und der Europäischen Kommission verliehen. Ausgezeichnet werden Erfinder und Entwicklungen, welche einen nachhaltigen Beitrag zum technischen Fortschritt und zur wirtschaftlichen Stärkung Europas geleistet haben. Eine Idee muss also nicht nur besonders kreativ sein, sondern muss auch den Zeitgeist treffen und erfolgreich in die Wirtschaft integriert werden. weiterlesen... (364 words)
veröffentlicht am 02.05.2010 von Ron Kirchner
Der Entwicklungsstand und die Technisierung der Landwirtschaft sind in Schwellenstaaten wie Indien und China im Vergleich mit Industriestaaten wie den USA oder Deutschland noch relativ gering ausgeprägt. Das gilt vor allem für die Vielzahl der kleinen Betriebe mit Ackerflächen um die 10 Hektar. Die Wachstumspotentiale der Landwirtschaft sind gewaltig, was viele Chancen bietet, aber auch zu Problemen führt. weiterlesen... (689 words, 2 images)